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Odznaczenia
w Rapperswilu
Dem
guten Klima in der Bibliothek verdanken wir, dass dort noch weitere
Personen freundschaftlich und ehrenamtlich zusammenarbeiten (Sylwia
Bielak, Janina Kasprzak, Ewa Wasik). Frau Anna ist oft der erste Kontakt
eines Besuchers im Polenmuseums den sie mit Charme, Auskunft und
gutem Tee spüren lässt, dass er hier willkommen ist. Auch Sie sind
herzlich dazu eingeladen dort einzukehren.
Seit
20 Jahren betreut Nina Kozlowska die Pressestelle des Polenmuseums mit
Sitz in München. Sie veranstaltete oder initiierte Dutzende von
Begegnungen zwischen Deutschen und Polen in der BRD. Sie ersann und
organisierte etliche gelungene Tagungen – von denen einige eingangs
bereits erwähnt wurden (Das Recht auf ein freies Wort 1986; Erasmus 1986)
-, Ausstellungen (Der Maler Hilary Krzysztofiak, Stanislaw Zurad
aus Dillingen) oder Vorträge
(Kazimierz Orlos) in Rapperswil. Seit
1985 ist Nina offizielle Vertreterin des Polenmuseums in Deutschland. Ihr
ganz besonderes Verdienst ist, dass Sie seit gut 20 Jahren als unsere
Vertreterin lebhafte und vielfältige Kontakte zu deutschen und
polnischen Persönlichkeiten und Institutionen in Deutschland unterhält,
so z.B. zum Deutschen Poleninstitut in Darmstadt mit dem legendären Karl
Dedecius. Als Ergebnis dieser Kontakte erhalten wir jährlich das
Resultat ihrer Sammelaktionen in Höhe von rund zwei tausend Mark. Eine
weitere Brückenfunktion der heute geehrte ist ihre Tätigkeit als
hochgeschätzte Übersetzerin und Redaktorin wichtiger zeitgenössischer
Werke zumeist aus dem Polnischen in die deutsche Sprache und in einigen Fällen
auch in umgekehrter Richtung.Unter Dutzenden dieser Übersetzungen finden
wir u.a. 5 wichtige Werke von Wladyslaw Bartoszewski und ebenso viele von
Gustaw Herling-Grudzinski, ferner von Bronislaw Geremek und Jerzy
Stempowski. Ins Polnische wichtige Reden von Richard von Weizsäcker und
Reinhold Lehmann. Prof. W³adys³aw Bartoszewski in Rapperswil
Rapperswil
Polensäule, Mittwoch den 29. August 2001, Vordere
Reihe von links nach rechts:
Lorenzo CASTORE, Kunstfotograf aus Rom; Janusz MORKOWSKI, Direktor des
Polenmuseums Rapperswil; Josef KELLER, Regierungsrat St. Gallen; Lili
NABHOLZ, Nationalrätin; W³adys³aw BARTOSZEWSKI, Aussenminister Polens
mit Gattin ZOFIA; Robert NEF, Leiter des Liberalen Instituts Zürich; Martin KlÖTI, Stadtrat und stellv. Stadtpräsident von
Rapperswil; Dr. Bernhard RUETZ, Liberales Institut Zürich. Hintere Reihe von links nach rechts: Dr. Jerzy MARGAÑSKI, Botschafter Polens in Bern; Dr. Bettina JAQUES-BOSCH, Stadträtin von Rapperswil; Max BERTI, Ortsverwaltungsrat und Präsident des Vereins der Freunde des Polenmuseums Rapperswil; Walter DOMEISEN, Stadtpräsident von Rapperswil; Béatrice BRUNNER-KORMANN, Rapperswil.
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