Beraubt                             01.1997

 

Weine nicht mein kleiner Schatz,

Für Deine Tränen ist da kein Platz.

Da Draussen weht ein kalter Wind,

Komm in meine Arme; Du bis wie ein Kind.

 

Die Gurus unserer Jugend haben uns belogen,

Die Lebenswahrheiten; die sind weggeflogen.

Das Geld hat die Neuzeitpropheten fest in der Hand,

Lüge ! Steht fett geschrieben auf der Wand.

 

Die Engel von Heute haben Hörner und Krallen,

Und kleiden sich bunt; für die nächsten Wahlen.

Unsere alle Träume wurden uns geklaut,

Wir haben geschrieen; laut, laut, ganz laut.

 

Die Vereinsamung dank dem Kontostand.

Zwischen den Menschen eine dicke Wand.

Das Lebensziel : Einfamilienhaus,

Ich habe genug; ich muss da raus.

 

A. Taran