Einen herzlichen Willkommensgruss an Papst Johannes Paul II

 

Wir freuen uns, dass der Bischof von Rom trotz seiner angeschlagenen Gesundheit zu uns in die Schweiz nach Bern kommt Er wird am Abend des 5. Juni den Jugendli­chen begegnen und am 6. Juni mit den Gläubigen die heilige Messe feiern und das Wort Gottes verkünden.

 

Die Leistungen von Papst Johannes Paul II. in den 25 Jahren Beines Pontifikats sind exemplarisch. Er hat Europa und der ganzen Welt aufgezeigt, dass der Friede ein ganz grosses Gut ist. Mit vollem Einsatz wendet er sich gegen eine Kultur des Todes. Er hat mitgeholfen, dass der Kommunismus Im Osten Europas zusammengebrochen ist.

 

Der Papst ist der oberste Hirt der Kirche. Er ist der erste Lehrer der Gläubigen. Im Sinne echter Gastfreundschaft wollen wir Schweizer dem Papst mit Achtung begegnen und seine Botschaft mit Wohlwollen anhören.

 

Die Katholische Volksbewegung Pro Ecclesia setzt sich ein für den unverkürzten ka­tholischen Glauben. Im Verhältnis zu den Mitchristen ist die Pro Ecclesia für ein offe­nes und ehrliches Gespräch genauso wie Johannes Paul II. Deshalb steht sein Be­such nicht im Zeichen der Konfrontation sondern als Fest des Glaubens im Zeichen des gegenseitigen Respekts.

 

Wir rufen Sie alle dazu auf, den Papst in diesem Sinne herzlich willkommen zu heissen.

                                                     Katholische Volksbewegung Pro Ecclesia

            Baden

 

Pro Ecclesia teilt mit: Der Unanstand einiger älterer „Seelsorger“

 

Just zum 84. Geburtstag des Heiligen Vaters, just einige Tage vor der Ankunft des Papstes in der Schweiz erheben sich wieder einmal alt bekannte Theologen gegen den Papst. In einer flegelhaften, unchristlichen Art rufen sie den Papst öffentlich auf, dass er zurücktreten soll, da er die Altersgrenze von 75 Jahren, die auch für den Bischof von Rom gelte, schon überschritten habe.

 

Wir verurteilen diese unmenschliche Haltung gegenüber Papst Johannes Paul II, in aller Form. Mit Genugtuung und Dankbarkeit haben wir die deutliche Stellungnahme des Bischofs von Basel Msgr. Dr. Kurt Koch zur Kenntnis genommen. Wir danken ihm für seine Intervention zugunsten des Heiligen Vaters.

 

An dieser Stelle weisen wir auch die verschiedenen, dummen Kritteleien einiger Seel­sorger und Laien an der neuen römischen Instruktion „Redemptionis Sacramentum“ zurück. Viele, sehr viele sich katholisch nennende Persönlichkeiten haben schon vor Jahren vorn „Sentire cum Ecclesia“ Abschied genommen. Der Schaden, den diese Leute in der Kirche in den letzten 25 Jahren angerichtet haben, ist immens.

 

                                                                                                                        Pro Ecclesia, Sekretariat

                                             Baden