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Rosenberg
Vorgeschichte Grabmal
der Internierten Polnischen Soldaten Enthüllung
06.10.07 |
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Nach der Niederlage der polnischen Armee im Kampf gegen die Panzerdivisionen Hitlers, im September 1939, ist der Freiheitswille der Polen nicht gebrochen worden. Sobald begann man in Frankreich neue polnische Einheiten der Französischen Armee zu organisieren. So entstanden aus den von Polen geflüchteten, aus der ganzen Welt angereisten und in Frankreich mobilisierten Polen neue Kampf-Verbände. Die schnell ausgebildet und mangelhaft ausgerüstet, wurden schon im Juni 1940 an die Front geschickt. Die 1.Grenadierendivision wurde im Gebiet nördlich von Metz eingesetzt und kämpfte unter schweren Verlusten bei La Garde, Dieuze und noch 2 Tage nach dem deutsch-französischem Waffenstillstand ( 24.079 ) bei Saint Dié. Nur wenige konnten nach Wochen auf Umwegen die Schweiz erreichen.
Die
2.Schützendivision sollte den südlichen Abschnitt der Maginotlinie
verstärken, aber die deutschen Panzer kamen von norden und westen, so
nach mehreren Tagen von befestigen
immer wieder neuen Positionen kam zu kurzen
Kämpfen im Gebiet von Maiche und Damprichard. Da nun die
Deutschen auch im Süden die Front geschlossen haben, blieb nichts
anderes übrig als in Ermangelung des Nachschubs und Verschiessen der
Munition, die Schweiz um Internierung zu bitten. In den Nächten 18-19
Juni und den nachfolgenden Tagen kamen rund 50 000 von den deutschen
Panzern fliehende Personen
in die Schweiz: 7500 Frauen, Kinder und alte Männer sowie 43 000
fremde Soldaten ( 29 717 Franzosen, 624 Belgier, 99 Engländer und 12
152 Polen).
Alle diese hungrige, durstige und auch teils kranke und verletzte Menschen mussten in der damals 4,3 Millionen Bevölkerung zählenden Schweiz versorgt werden. Die Schweiz hat diese Aufgabe glänzend gelöst. Alle Flüchtlinge hat man sofort verpflegt und an verschiedene Orte verteilt. Die polnische Division, die geordnet und voll ausgerüstet einmarschierte musste sofort ihre Waffen und auch ihre 5 500 Pferde abgeben. Dann wurden die Soldaten in sog. Interniertenlagern einquartiert. Das waren zuerst Turnhallen, leere Fabriken und bald auch Barackenlager, ein davon führ 1 500 Soldaten .Bald konnten die Internierten arbeiten, als Land, Forst und Strassenarbeiter, im Kohlenbergwerk, Eisenerzgrube, Steinbruch, oder Werkstatt. Total bis Ende der Internierung ca. 4 300 000 Arbeitstage.
Ab Herbst 1940 konnten lernen und studieren, so auch im Hochschullager Winterthur, im einzigen wo trotz der Proteste der Herrespolizei die ca. 300 Polen privat bei Schweizer Familien wohnen durften. Hier hat man den Studenten im Alten Technikum und in Gewerbemuseum Räume für Übungen und für Vorlesungen der aus Zürich kommenden Professoren zur Verfügung gestellt und bald erlaubt nach Zürich zur normalem Studium an den Hochschulen zu reisen.
Bis Ende des Krieges haben hier 257 Polen akademische Diplome erworben. Nicht allen war es vergönnt den Frieden zu erleben .8 von ihnen sind vorher gestorben und hier begraben worden. |